Geschichte und Erzeugung

Zucker ist ein Lebensmittel. Es schmeckt süß und besteht in form von kleinen Kristallen hauptsächlich aus Saccharose. Gewonnen wird es aus Pflanzen, meist aus Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Jahresverbrauch liegt pro Person bei ca. 32 Kilogramm. Er liefert dabei 4 Kalorien pro Gramm. Als Vergleich, Fette ergeben 9 Kalorien pro Gramm.

Zuckerrüben
Zuckerrüben

Das Wort Zucker stammt wohl ursprünglich aus dem altindischen, bei uns aber eher aus dem italienischen ( zucchero ) um das 13. Jahrhundert herum. Die ältesten Zuckerrohr-Funde belaufen sich den letzten Angaben zufolge auf das Jahr 8.000 vor Christus. Der erste Zuckerwürfel wurde 1840 von Jacob Christoph Rad erfunden und ab dem 19. Jahrhundert fingen die Menschen mit der Produktion in Fabriken an. Die derzeit größten Zuckerproduzenten sind in Brasilien, Indien und Thailand zu finden. Der Zuckerpreis pendelt meist pro Tonne zwischen 300 und 500 Euro, je nach Fabrikationsland.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Der jährliche Konsum von Zucker hat sich in den letzten 150 Jahren auf ungefähr das 20-fache gesteigert! Dies erklärt auch den Anstieg an Ernährungs- und Stoffwelchselkrankheiten, die bis zum starkem Übergewicht und Folgekrankheiten führen. Der Zuckerkonsum findet schon im Kindesalter seinen Anfang mit zuckerhaltigen Getränken, wie zum Beispiel Limonade oder Fruchtsäfte, die mit bis zu 120 Gramm Zucker pro Liter enthalten. Dies entspricht ungefähr 40 Stück Würfelzucker!

Dies ist ernährungsphysiologisch sehr bedenklich, da schon diese 40 Würfelzucker 25% des täglichen Energiegrundumsatzes eines Mannes entsprechen können. Eine empfehlung von weltweit anerkannten Institutionen liegt derzeit bei maximal 45g pro Tag bei Männern und 30g pro Tag bei Frauen. Weitergehend ist Zucker für die Entstehung von Krebs förderlich, doch dies wird allgemein nicht deutlich genug pupliziert. Eher bekannt sind die Folgeschäden wie Zahnkaries, Diabetes mellitus und Hyperaktivität.

Der Zucker und die Lebensmittelindustrie

Inzwischen wird Zucker in Massen produziert, ca. 160 Millionen Tonner pro Jahr, und in sehr vielen Lebensmitteln, von der Schokolade bis hin zur Tiefkühlpizza, eingesetzt. Durch den jährlich Ansteigenden Verbrauch um ca. 4 Prozent ist der Zuckermarkt geschätzt 75 Milliarden schwer. Laut Experten wird in absehbarer Zukunft 40% des Zuckers in Europa ersetzt. Und zwar mit dem Ersatzstoff Isoglucose. Dies hat allerdings gesundheitliche Risiken. Dieser Sirup hat einen hohen Fructoseanteil, der in der Leber als Fett gespeichert wird. Die Folge ist dann eine sogenannte Fettleber. Und Typ-2-Diabetes wird dadurch auch hervorgerufen. Nebenbei ist der Konsument ratlos, weil dieser die Ersatzstoffe vom Namen her gar nicht kennt.

Fazit

Wir müssen alle umdenken und handeln! Und nicht erst in ein paar Jahren, sondern JETZT! Heute schon anfangen, den Zuckerkonsum zu minimieren. Oder ganz drauf zu verzichten. Und aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es funktioniert. Durch eine gewisse Disziplin ist jeder einzelne von uns in der Lage den Konsum auf ein Mindestmaß zu minimieren.


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